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Die Zeit in Israel
Pfarrerin Dr. Christine Dietrich spendet dem Anti-Islamisierungskongreß der Bürgerbewegung pro Köln am 9. Mai 2009 in auf dem Barmer Platz in Deutz den Segen. Eine Andacht jenseits aller Klischees Wer die Islamisierung Deutschlands kritisiert, wird als Nazi und Rassist beschimpft, bedroht und nach Möglichkeit sozial ausgebürgert. Die multi-kulturelle Front hat ein mächtiges, antidemokratisches Kartell für ihren Machterhalt gebildet. Es reicht von den Gewerkschaften über die Altparteien bis zu kirchlichen Laienorganisationen, die jeden ins Visier nehmen, der es wagt, das Scheitern des Multi-Kulturalismus öffentlich anzusprechen. Eine emotionsfreie Sachdiskussion über die Zuwanderungspolitik von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen soll dadurch unmöglich gemacht werden. Denn die politische Klasse weiß, daß sie gegen den Willen der Mehrheitsbevölkerung handelt, wenn sie innen- wie außenpolitischen partikularen Interessen nachgibt und im Windschatten einer Globalisierung des deutschen Binnenarbeitsmarktes einer islamischen Massenzuwanderung nach Mitteleuropa die Tore öffnet. Ihre Akteure meinen, gar nicht anders zu können, wenn sie jeden verteufeln, der die von ihnen errichteten Tabus in Frage stellt: Ein guter Mensch ist, wer „Grenzen auf für alle“ fordert, wer dagegen Zuwanderungsbeschränkungen will, wird als intellektuell unterbelichteter Modernisierungsverlierer hingestellt, dessen xenophobe Affekte ihn als therapierungsbedürftig entlarven. So entstehen politische Klischees, die es mit Leben zu füllen gilt. Bei vielen islamisierungskritischen Demonstrationen tauchen folgerichtig Statisten im Hass-Gewand auf, denen die Dummheit auf der Stirn geschrieben zu sein scheint. Die evangelische Pfarrerin Dr. Christine Dietrich paßt dagegen nicht ins Klischee. Die Journalisten hielten ihre Mikrophone in eine andere Richtung und schalteten die Kameras ab, als sie den Teilnehmern des Anti-Islamisierungskongresses der Bürgerbewegung pro Köln am 9. Mai 2009 auf dem Barmer Platz in Deutz den Segen spendete. Nur ein Schweizer Journalist heftete sich an ihre Fersen und schnüffelte herum, bis er sie der Öffentlichkeit mit Foto und Angaben zur Person zum Fraß vorwerfen konnte, siehe hier. Sebastian Ramspeck schreibt für „Spiegel“ und „Zeit“ und weiß offenbar, was die Gralshüter des Zeitgeistes von ihm erwarten. - Ein guter Mensch, der nach erfolgreicher Jagd den Schlaf des Gerechten schläft? Bemerkenswert ist jedenfalls, daß die Andacht, die Christine Dietrich gehalten hat, nur in der Schweiz öffentlich thematisiert wurde – in Gestalt einer Polemik, in deren Rahmen sie zur „Aushilfspfarrerin“ abgestempelt wird, obwohl ein solches Amt in der Kirche – auch in der evangelischen – gar nicht besteht. In Köln erfährt der geneigte Medienkonsument nichts davon, daß es Geistliche gibt, die sich dem obrigkeitlichen Verwertungsinteresse an ihrem Berufsprestige entziehen und mithelfen, die Pharisäer aus dem Tempel zu treiben. Danke, Christine! Diese Andacht hilft den Selbstgerechten, ihre Rolle zu überdenken. Sie trägt in bester Tradition des Wittenbergers den Zweifel in die Herzen und vor allem in den Verstand jener Zeitgenossen, die mit dem Strom schwimmen und auf falsche Autoritäten vertrauen. Frei und selbst denken ist angesagt. Das war das richtige Pfarrerswort zur rechten Zeit am rechten Ort!
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